
Als Konsequenz aus dem dritten Weltkrieg hat das nunmehr regierende Regime ein Gesetz erlassen, welches den Menschen jegliche Gefühle verbietet. Denn wer Gefühle hat, wird über kurz oder lang auch Hass verspüren – und Hass löst Kriege aus. Im Regierungsgebäude, dem Equilibrium, müssen sich die Menschen deswegen ein Serum abholen, welches ihre Gefühle unterbindet. Doch einige Menschen wehren sich gegen den Verlust ihrer Gefühle und kämpfen im Untergrund gegen die Diktatur. Deshalb sind tagtäglich die Kleriker, eine besonders ausgebildete Elitepolizei, auf der Suche nach den sogenannten Sinnestätern, um sie gefangen zu nehmen oder zu töten. Einer der ranghöchsten Kleriker ist John Preston (Christian Bale), der ein besonderes Gespür für die Verstecke der Sinnestäter hat und auch vor Mord an Freunden nicht zurück schreckt. Doch eines Tages ändert sich das Weltbild von John Preston und er wechselt die Fronten.
Nachdem Regisseur und Drehbuchautor Kurt Wimmer die Literaturverfilmung American Psycho gesehen hatte, stand für ihn fest, dass nur Christian Bale die Rolle des Klerikers John Preston spielen konnte. Ähnlich wie Patrick Bateman in American Psycho, der aufgrund innerer Leere meist ein völlig ausdrucksloses Gesicht zur Schau stellt, durfte auch John Prestons Gesicht keinerlei Gefühlsregungen zeigen – eine Aufgabe, die Christian Bale perfekt umzusetzen wusste. Equilibrium wurde größtenteils in Berlin gedreht, so wurden unter anderem der Potsdamer Platz, der U-Bahn-Tunnel unter dem Reichstag, der mittlerweile geschlossene Flughafen Tempelhof sowie das Olympia Stadium als Drehorte genutzt. Der düstere Actionfilm konnte in den USA nicht überzeugen, er spielte bei einem Budget von 20 Millionen Dollar am Startwochenende gerade einmal 1 Million ein. (GP)
- Kurt Wimmer
- USA
- ~ 107 min.
- Action
- 178.800